sensible und bindungsnahe Eingewöhnung in meiner Kindertagespflege in Egstedt

Die Eingewöhnung ist für die Kinder, die Eltern und mich als Betreuungsperson eine sehr wichtige Phase für die zukünftige Betreuungszeit und für eine bindungsstarke Beziehung und Vertrauen zwischen allen Beteiligten. Ich wünsche mir für unsere Eingewöhnung, daß wir diese Phase im Übergang zur außerfamiliären Betreuung für das Kind und die Familie so sensibel wie möglich gestalten.

 

ANKOMMEN DÜRFEN - STATT LOSLASSEN MÜSSEN

Die Eingewöhnung bei den „Kleinen Mutschekübchen ist eine partizipatorische Eingewöhnung. Das ist ein bindungsorientiertes Eingewöhnungsmodell, welches die Signale von Kindern und Eltern ernst nimmt und im Eingewöhnungsverlauf berücksichtigt.

Für eine sensible Eingewöhnung braucht es in der Regel mehr Zeit und die Dauer einer bindungs-und beziehungsstarken Eingewöhnung ist bei jedem Kind anders. Sie sollten genügend Zeit einplanen, damit sich Ihr Kind gut in die fremde und neue Situation einlebt, denn eine stabile Beziehung zu mir als Tagesmutter ist die Voraussetzung dafür, dass sich Ihr Kind hier sicher und wohl fühlt. Auch für viele Eltern ist die Eingewöhnung mit Angst, Sich-Sorgen-Machen und mit vielen Emotionen verbunden. Indem Sie Ihr Kind am Anfang der Eingewöhnung durch den ganzen Tag begleiten, lernen Sie mich und meine Arbeit besser kennen und können so mit einem guten Gefühl loslassen - denn sie wissen: 

„Mein Kind ist angekommen. Es fühlt sich sicher. Es fühlt sich wohl.“

Der Ablauf der Eingewöhnung – behutsam, klar und individuell

Zum Start der Betreuung verbringen Sie zusammen mit Ihrem Kind gemeinsam den Tag bei den „Kleinen Mutschekübchen“. 

Das hat große Vorteile:

  • Ihr Kind erlebt den Tagesablauf aus einer sicheren Basis heraus
  • Sie geben emotionale Sicherheit
  • Sie nehmen aktiv am Alltag der Kindertagespflegestelle teil
  • Ich kann die Bedürfnisse und Signale Ihres Kindes gut beobachten

Erst wenn:

  • Sie als Eltern Vertrauen aufgebaut haben
  • Ihr Kind Sicherheit zeigt
  • und sich in der Umgebung wohlfühlt

beginnen wir eine erste kurze Trennung.

Diese Trennung wird nur dann verlängert, wenn das Kind signalisiert, dass es bereit dafür ist.
Wir gehen Schritt für Schritt, immer orientiert an den Bedürfnissen des Kindes.

Wenn wir uns auf diese Art und Weise am Tempo des Kindes orientieren und so einen gelungenen Übergang in die außerfamiliäre Betreuung schaffen, gehen Ihr Kind und Sie gestärkt aus dieser Phase hervor und sind so resilienter für noch kommende Übergänge im Leben. 

Warum eine bindungsorientierte Eingewöhnung so wichtig ist

Jedes Kind ist einzigartig, und jedes Kind braucht unterschiedlich lang, um sich sicher in einer neuen Umgebung einzufinden.
Eine achtsame Eingewöhnung ermöglicht:

  • einen sanften Übergang von der Familie zur Tagespflege
  • stabile Bindung und Vertrauen zu mir als Tagesmutter
  • emotionale Sicherheit in einer neuen Umgebung
  • weniger Stress, Ängste und Überforderung
  • mehr Resilienz für zukünftige Übergänge

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